Immobilie versteigert – aber immer noch verstrickt

Ein Elternteil stirbt und vererbt eine Immobilie. Schon vor dem Tod war abzusehen: Gemeinsam als Geschwister erben wird schwierig. Damit nun jeder seinen Erbteil erhalten kann, muss man die Erbengemeinschaft auflösen und klar regeln, wie es weitergehen soll. Wenn es gar nicht anders geht, bleibt wohl nur eine Versteigerung der Immobilie.

Was bisher geschah

Erbschaft angenommen

Trotz der drohenden Spannungen nehmen all Ihre Geschwister das Erbe erst einmal an. Sie erhalten gemeinsam ein Wertpapierdepot und die elterliche Immobilie – die derzeit von einem der Geschwister bewohnt ist.

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Aufteilung erwünscht – aber nicht von allen

Zeitnah haben einzelne Erben gedrängt das Erbe fair und vernünftig aufzuteilen. Manche Erben haben schnell Ideen zur Aufteilung/Verkauf oder Angebote zur Auszahlung ihres Erbanteils vorgelegt. Allerdings kam es zu keinerlei Reaktion beim Bewohner und Miterben des Elternhauses. Jeglicher Vorschlag wird blockiert - die Kommunikation geht nur noch über den Anwalt.

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Das letzte Mittel

Nach monatelangem Streit ohne Fortschritt oder Gegenangebot bleibt nur noch der Gang zum Amtsgericht. Sie beantragen eine Teilungsversteigerung, damit die Erbengemeinschaft aufgelöst werden kann. Auch gegen den Willen des Bewohners.

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Hohe Kosten

Nun müssen Sie tief in die Tasche greifen: Die hohen Kosten für Gerichtsverfahren, Gutachter und Anwalt tragen Sie allein.

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Immobilie versteigert – Erbengemeinschaft bleibt

Nach Monaten ist die Immobilie versteigert. Das Amtsgericht hat seine Aufgabe erfüllt: Die Immobilie wurde in Geld umgewandelt. Doch die Erbengemeinschaft besteht immer noch. Und Sie haben Ihren Anteil noch lange nicht. Ziel verfehlt!

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Und jetzt?

Versteigert heißt nicht gelöst. Die Immobilie hat zwar ihren Besitzer gewechselt, der hat die gebotene Kaufsumme auch an das Amtsgericht bezahlt – aber der Erlös wird nicht automatisch auf die Erben aufgeteilt. Bevor das passieren kann, müssen sich alle Erben über die Verteilung einig sein. Eine Einigung war jedoch schon vor der Versteigerung nicht möglich. Die Erbengemeinschaft wird also solange fortbestehen, bis man sich geeinigt hat. Die Folge: ein weiteres kostspieliges und zeitintensives Gerichtsverfahren zur Aufteilung des Versteigerungserlöses.

Die Lösungen

Wir kennen diese Art von Probleme und können sie aufgrund unserer Erfahrung schnell lösen.
Jede Situation ist im Detail anders, jedoch sind in diesem Fall folgenden Lösungen denkbar:

Sind Sie in einer ähnlichen Situation?

Wir finden für Sie den passenden Weg zum Erbe. Dabei ist der Kontakt sowie unser Lösungsvorschlag für Sie immer kostenlos. Unsere Beratung ist organisatorisch und wirtschaftlich orientiert und keine Rechtsberatung im Einzelfall.