Das Vorkaufsrecht beim Verkauf des Erbanteils

Einleitung

Will ein Erbe aus der Erbengemeinschaft aussteigen, so kann er dies, indem er seinen kompletten Erbanteil verkauft oder auch verschenkt.

Übertragen bzw. verkaufen kann man nur seinen Anteil am Nachlass insgesamt – entweder zu 100 % oder nur zu einem Bruchteil. Es ist jedoch nicht möglich, den Anteil an einem einzelnen Gegenstand oder einem Grundstück weiterzugeben. Dafür ist eine vorherige Auseinandersetzung des Nachlasses zwingend.

Vorkaufsrecht geltend machen

Hat ein Miterbe mit Verkaufsabsichten einen Käufer gefunden, muss er seine Miterben über die Übertragung des Erbanteils sofort informieren. Denn im Fall eines Erbanteilsverkaufes greift das Vorkaufsrecht der Miterben, deren Erbengemeinschaft vor dem Eindringen von Fremden geschützt werden soll.

Die Miterben können innerhalb einer Frist von zwei Monaten entscheiden, ob sie ihr Vorkaufsrecht geltend machen und anstelle des Kaufinteressenten abgeschlossenen Kaufvertrag einsteigen wollen. Die Frist beginnt mit Zugang der Mitteilung über den beabsichtigten Kaufabschluss.

Es genügt, wenn die Miterben dem scheidenden Mitglied der Erbengemeinschaft formlos erklären, dass sie von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen gedenken.

In welchen Fällen Miterben kein Vorkaufsrecht haben

Kein Vorkaufsrecht haben Miterben,

  • wenn ein Miterbe seinen Erbanteil an einen anderen Miterben verkauft.
  • wenn ein Erbanteil verschenkt wird.

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